US-Design-Challenge: Autonomes Fahren für Menschen mit Behinderungen

Das US-Verkehrsministerium hat eine Challenge für barrierefreie Lösungen im Bereich Autonomes Fahren ausgeschrieben.

Das US-Verkehrsministerium hat eine Challenge verkündet – die Inclusive Design Challenge. Das Ziel ist es, ein automatisierte Fahrzeuge für Menschen mit Behinderungen zu entwickeln.

Innenraum Olli Autonomes E-Shuttle

Innenraum Olli Autonomes E-Shuttle

Das Shuttle, das auf dem Campus der University of Michigan verkehrte, war nicht barrierefrei und entsprach damit nicht den ADA-Richtlinien (Americans with Disabilities Act). Die Universitätsleitung versprach sofort Abhilfe. Mit Barrierefreiheit werben nicht wenige Branchenbeteiligte, denn derart verspricht das Autonome Fahren Personen ohne Fahrerlaubnis mehr Mobilität.

Nun sucht das Verkehrsministerium in den USA per Wettbewerbsausschreibung geeignete Lösungen für eine barrierefreie Beförderung. Die erste Phase dieser Inclusive Design Challenge ist nun eröffnet worden, worauf man sich bis zum 30. Oktober noch bewerben kann. Dabei geht es nicht nur um Menschen mit körperlichen, sondern auch mit geistigen Behinderungen. Die Fahrzeuge sollen diesem Personenkreis bei der Mobilität unterstützten, sodass diese ihre Arbeit oder den Arztbesuch absolvieren können.

Die zweite Phase des Wettbewerbs beginnt nach dem Ende der Bewerbungsfrist und stellt den eigentlichen Wettbewerb dar, der mit fünf Millionen US-Dollar prämiert ist. Diese Stufe sollen bis zu zehn Teams erreichen können, was mit einem Startgeld von 300.000 US-Dollar verbunden ist. Im Sommer 2022 sollen die Gewinner dann ausgelobt werden.

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