Unimog bekommt Assistenzsysteme

Der Unimog von Mercedes-Benz bekommt Assistenzsysteme und Sensoren.

Auch der Unimog kommt nicht mehr an den Assistenzsystemen zur Sicherung des Verkehrs vorbei. Mercedes-Benz gibt dem Nutzfahrzeug einen Abbiegeassistenten, der über Kamera- und Ultraschallsensoren verfügt. Zur Demonstration hat man einen Unimog damit ausgestattet und auf der Messe Demopark vorgestellt.

Mercedes-Benz-Unimog-mit-Assistenzsystemen

Mercedes-Benz-Unimog-mit-Assistenzsystemen. Quelle: Daimler

Die Kameras sind an den Außenspiegeln angebracht und zeigen ihre Bilder auf dem Bordmonitor, der über der Windschutzscheibe in der Mitte angebracht ist. Setzt man den Blinker, wird die jeweilige Seite auf dem Monitor angezeigt, sodass man keine Verkehrsteilnehmenden übersieht.

Ist der Blinker nicht gesetzt, dann werden beide Seiten als Splitscreen eingeblendet. Dafür muss jedoch die Zündung eingeschaltet sein und das Fahrzeug muss schneller als 30 Stundenkilometer schnell sein. Nur wenn der Warnblinkanlage aktiviert ist, funktioniert die Einblendung selbst ohne aktivierte Zündung. Ist die Kamera verschmutzt, was bei solchen Nutzfahrzeugen schon mal vorkommt, kann man sie mit per Knopfdruck reinigen.

Die Ultraschallsensoren helfen den Fahrenden bei Abbiegen. Diese befinden sich zu beiden Seiten jeweils vierfach. Fährt man unter 30 Stundenkilometern und setzt den Blinker, wird bei Gefahr eine Warnung eingeblendet. Das ist eine rote LED in der Nähe der Windschutzscheibe und ein Warnton, der je nach Nähe der Gefahr vom unterbrochenen zum ununterbrochenen Piepen reift. Dieses System lässt sich aber deaktivieren.

Des Weiteren ist im neuen Unimog Easy Drive integriert, das meint einen stufenlosen Antrieb bis zu 40 Stundenkilometer. Ansonsten gibt es acht Gänge, die bis fast 90 Stundenkilometer reichen. Zudem ist eine Reifendruckprüfung, eine Allradlenkung und Vario Pilot integriert. Bei Letzterem kann man das Fahrzeug auch von dem Nachbarsitz aus steuern.

Pressemitteilung

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