UMTRI: Sicherheit von Autonomen Fahrzeugen

teststrecke autonome auto google

Die Universität von Michigan erforschte, ob Autonomes Fahren tatsächlich sicherer ist, als herkömmliche Autos.

Bisher gibt es noch keine wirklichen Autos, die Vollautonom fahren können. Gegenwärtig sind wir auf gutem Weg zur Teilautonomie.

Das Institut für Verkehrsforschung der Universität von Michigan (UMTRI) machte eine Voranalyse auf Grund der Daten von selbstfahrenden Fahrzeugen der drei Unternehmen: Google (Alphabet), Delphi und Audi – alle haben Lizenzen zum Testen in dem US-Bundesstaat Kalifornien und sie geben Einblick in ihre Daten; die anderen Hersteller offenbar nicht.

Die Studie führten die beiden Forscher Brandon Schoettle und Michael Sivak, die auch die Idee vertreten, dass künftig, nicht der Mensch, sondern das Auto den Führerschein macht. Zudem glauben sie, dass die Erwartungen an das Autonome Fahren übertrieben sei.

Zunächst machte man die Annahme, dass derzeitige Systeme eine höhere Unfallrate pro Millionen Kilometer haben, als konventionelle Autos. Dies gelte auch für die Unfallzahlen und für die prozentuale Betrachtung. Dennoch konstatiert man, dass Autonome Fahrzeuge bisher noch keinen Unfall verschuldet hätten. Daher ist die Gesamtschwere der Unfall-Relevanz niedriger als bei “normalen” Fahrzeugen.

Diese Aussagen muss man aber unter folgenden Bedingungen beachten: die kumulative Streckenlänge ist unterschiedlich und Selbstfahrende Autos werden beispielsweise nicht unter extremen Wetterbedingungen getestet. Diese Faktoren verzerren das Ergebnis.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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