UK: Spurhaltesystem und die Versicherungswelt

Britische-Botschaft-Berlin

Die britischen Versicherer wollen Zugang zu den Daten, um im Schadensfall besser reagieren zu können.

Die Hersteller sitzen meist auf den Fahrzeugdaten und wollen diesen Schatz nicht teilen. Vor allem die Prüfungsorganisationen, Autoclubs und die Versicherer wollen aber ebenfalls darauf zugreifen.

In Großbritannien verstärkt die Versicherungsindustrie ihren Druck. Sie brauchen die Daten für die Unfallbewertung. Welches System wann aktiv war, könnte sich auf die Ansprüche der Versicherungsnehmenden auswirken. Sollte der Fehler beispielsweise an einem System liegen, müsste sich das auf Schuld der Fahrenden auswirken.

Das versicherungsnahe Forschungsinstitut Thatcham fordert daher Klarheit und stellt reduzierte Beiträge in Aussicht. Es gehe dabei nicht um die Fahrenden selbst oder ihre Fahrkünste, sondern über welche technischen Eigenschaften das Auto verfügt und ob diese zum Zeitpunkt des Autos aktiv waren. Daher empfiehlt man sogenannte Telematikboxen und fordert das Ausmerzen technischer Schwachstellen.

Andere Stimmen sehen bezüglich der Datenfrage die Notwendigkeit einer Gesetzesänderung, die man nicht ohne Weiteres vornehmen sollte. (express.co.uk)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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