UK-Projekt Caviar: Testdaten von der M6

In Großbritannien betreibt man das Projekt Caviar für Autonomes Fahren auf der Autobahn.  

Das Projekt Caviar (Connected and Autonomous Vehicle: Infrastructure Appraisal Readiness) ist ein Programm zur Untersuchung, was getan werden muss, damit Autonome und Vernetzte Autos auf britischen Autobahnen fahren können.

Vor wenigen Monaten konstatierte eine IIHS-Studie, dass nur ein Drittel der Unfälle mit dem Autonomen Fahren verhindert werden könne. Das sorgte für berechtigte Kritik in der Branche. Das Projekt Caviar konstatiert, dass die Studie nicht ergeben hätte, dass diese Fahrzeuge unsicher seien, aber Computer würden besser aufpassen als Menschen und allein das verhindere einen Großteil der Unfälle.

Doch es bestehe eine Gefahr in der Übergabe der Kontrolle. Dabei und bei anderen Problemen soll die Infrastruktur helfen. Dies ist das Gebiet der Loughborough University innerhalb des Projekts. Dabei geht es vor allem um den Umgang der Fahrzeuge mit Straßenarbeiten und Fahrbahnmarkierungen.

Hier orientiert sich das Projekt an dem kalifornischen DMV, dem die Firmen Bericht erstatten müssen. Derartige Daten sammelt man nun auf der M6, welche dann in Simulationsmodelle integriert werden. Dabei lässt man auch Wetterdaten einfließen. (tu-auto)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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