Udacity und der veraltete Datensatz?

Durch die Medien geisterte die Nachricht, dass die Udacity mit veralteten Daten Fahrzeuge testen würde. Doch das ist nicht korrekt.

Verschiedene Medien, angeregt durch ein ein Startup für solches Datenmaterial, haben darüber informiert, dass der Datensatz für die Entwicklung des Autonomen Fahrens der Udacity lückenhaft sein soll. Doch inzwischen hat sich die vermeintliche Sicherheitslücke geklärt.

Auto auf Code

Es gibt drei Arten des Testens der Autonomen Fahrzeugtechnik. Auf Teststrecken, in der Simulation und in der realen Welt. Dort sammelt man zumeist die für das Training der Künstlichen Intelligenz nötigen Daten. Darin wird dann gelabelt, was zu sehen ist. Sei es Passanten oder Radfahrende oder Verkehrsschilder.

Viele dieser Markierungen fehlten im Datensatz der Udacity. Dabei handelt es sich um ein Online-Universität, an der man auch das Fach Autonomes Fahren studieren kann. Von den 15.000 Bildern des Udacity-Datensatzes 2 waren knappe 5.000 Daten unvöllständig.

Dies wurde in diversen Artikel in den USA kritisiert. Doch inzwischen hat die Udacity zu dem Vorwurf Stellung genommen. Der Datensatz würde gar nicht für das Training der Technik genutzt, sondern ausschließlich als Lehrmaterial. Die Daten werden nur Studierenden zur Verfügung gestellt, um sich in die Thematik einzuarbeiten.

Der Datensatz ist drei Jahre alt und seither hat man keinen neuen erstellt. Die Online Universität verfügt zwar über ein automatisiertes Fahrzeug, das aber auch nur zu Bildungszwecken und nur auf abgegrenzten Testgebieten eingesetzt wird.

In der jüngeren Vergangenheit haben einige Firmen ihre Datensätze publik gemacht. Dazu gehört beispielsweise Aptiv oder auch der Branchenprimus Waymo.

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