Udacity & Mercedes-Benz für neuen Uni-Abschluss

In Kooperation mit Mercedes-Benz bringt die Udacity einen neuen Abschluss für Autonomes Fahren heraus: Sensorfusion.

Fachleute im Bereich Autonomes Fahren sind Mangelware. Daher hat sich Volkswagen bereits in China umgesehen und Mercedes-Benz oder Nvidia kooperiert mit der Udacity. Diese Universität wurde unter anderem vom früheren Google-Mitarbeiter Sebastian Thrun gegründet, um Nachwuchs für die IT-Branche zu organisieren. An der Udacity kann man auch das Fach Roboterautos oder Künstliche Intelligenz studieren.

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Dank der Kooperation mit Mercedes-Benz kommt nun ein weiterer Abschluss hinzu, den man an der Udacity machen kann. Einen Nanodegree in Sensorfusion. Die Einschreibung dafür begann bereits am Dienstag.

Bei der Sensorfusion geht es darum, dass die Daten der einzelnen Sensoren zusammengefasst und ausgewertet werden. Derart kann sich das Autonome Fahrzeug ein besseres Bild der Umgebung machen. Dabei sollten die Informationen der Sensoren möglichst zentral verarbeitet und nicht bereits vorbearbeitet sein.

Der Studiengang zur Sensorfusion umfasst vier Kurse, die jeweils etwa vier Monate dauern. Dabei studiert man zu den Sensoren, wie Lidar, Radar und Kameras sowie deren Datenfusion. Mit dem Abschluss ist man in der Lage, diese Sensoren einzusetzen und deren Daten zu verarbeiten. Das Einsatzgebiet ist dabei vor allem die Verwendung beim Autonomen Fahren.

Thrun erklärte dazu, dass niemand alles über die Funktionen und Abläufe im Autonomen Auto kennt. Daher braucht es innerhalb des Bereichs Spezialwissen. In der Branche rund um das Autonome Fahren gibt es dafür einen hohen Bedarf. Trotz der Flaute und dem Rückgang der Erwartungen über die Einführung der Technik, suchen die Firmen händeringend nach neuen Fachleuten.

Von dieser Universität, die in den USA sitzt, kommt nicht nur das Fachpersonal im Bereich Autonomes Fahren, aus der Udacity ist beispielsweise das Startup Voyage Auto hervorgegangen. Die Absolventen finden sich schon heute bei Audi, BMW, Bosch, Jaguar Land Rover, Lyft, Nvidia und Mercedes-Benz.

Quelle (englisch)

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