Uber sucht Geldgebende

Der Fahrdienst Uber sucht nach Geldgebenden, um seine Entwicklung im Bereich des Autonomen Fahrens voranzutreiben. 

Der Fahrdienst Uber ist abermals auf der Suche nach Kapital. Dabei hat man jüngst eine Investition in Höhe von 500 Millionen US-Dollar von Toyota erhalten.

Volvo Fahrzeug in Kooperation mit Uber

Volvo Fahrzeug in Kooperation mit Uber

Uber will außerdem an die Börse gehen und somit Geld für die Entwicklung des Autonomen Fahren zusammenbekommen. Wegen des tödlichen Unfalls im März hat das Unternehmen diesbezüglich eine Diskussion über die Sicherheit diese Fahrzeuge ausgelöst und ein Testverbot für den US-Bundesstaat Arizona erhalten. Dort ereignete sich der fatale Zwischenfall. Zudem hat man die Lizenz für den US-Bundesstaat Kalifornien nicht verlängert. Nichtsdestotrotz gibt es offenbar Interessenten, die bereit sind Uber für Entwicklung der Technik Geld zuzuschießen.

Des Weiteren überlegt Uber den Verkauf von Anteilen, um mehr Geld für die Entwicklung erhalten zu können. Auch eine Gründung eines eigenen Unternehmens für das Autonome Fahren sei auf dem Tisch. Jedoch wolle Uber in dem Fall die Mehrheit daran halten. Die Partner könnten aber ebenfalls Kosten durch Synergieeffekte einsparen. Diese Spekulationen wollte Uber nicht bestätigen. Noch vor kurzer Zeit schloss man einen Verkauf der Sparte kategorisch aus, so die Quelle.

Uber steht mit der Entwicklung unter Druck. Nicht nur ob des tödlichen Unfalls, sondern auch, weil Waymo (Google) sich der Einführung nähert. Zwar erhoffte man sich eine Zusammenarbeit mit der Google-Schwester, doch dem erteilte der Waymo-Chef, John Krafcik, eine Absage. Denn Waymo hat, durch die Zugehörigkeit zu Alphabet, genügend Kapital zur Verfügung. Auch der US-Hersteller General Motors plant die Einführung für das Jahr 2019. Dabei sammelt man ebenfalls kräftig Geld ein und hat jüngst Honda als Partner für sich gewonnen. Honda wolle eigentlich mit Waymo kooperieren, was aber nicht fortgesetzt wird.

Aber auch der Fahrdienst Lyft, der ebenfalls an der Entwicklung arbeitet, ist nicht so schnell. Dabei kooperiert man mit dem Zulieferer Aptiv (Delphi).

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