Uber hatte 37 Unfälle vor dem bekannten tödlichen Unfall

Das NTSB teilte mit, dass Uber vor dem tödlichen Unfall in 37 Unfälle verwickelt war.

Das National Transportation Safety Board (NTSB) untersuchte den Unfall, der sich im März 2018 in Tempe im US-Bundesstaat Arizona ereignete. Dabei wurde eine Frau von einem Uber-Testwagen erfasst und getötet. Am 19. November gibt es diesbezüglich eine Anhörung.

Wie die Behörde NTSB nun mitteilte, war Uber zuvor in 37 weitere Unfälle verwickelt. Diese ereigneten sich zwischen September 2016 und März 2018. In 33 Fällen fuhr ein Verkehrsteilnehmer auf einen Uber-Wagen auf. In den vier anderen Fällen waren Uber-Fahrzeuge aktiv an den Unfällen beteiligt.

In einem Fall fuhr ein Testfahrzeug auf einen Poller, der aber umgebogen war und somit auf die Fahrbahn des Wagens ragte. In einem anderen Fall übernahm der Sicherheitsfahrer das Steuer, um einen Unfall zu vermeiden. Der Fahrer wich aus und prallte auf einen geparkten Wagen.

Uber erklärte, dass man den Unfall in Tempe bedauere und man inzwischen Maßnahmen ergriffen habe, die das verhindern sollen. Außerdem wurde eine Kommission eingesetzt, die sich darüber kümmere. Der Unfall führte vor allem in den USA zu einer Diskussion über die Sicherheit der Technik und der Tests. Es wurden Tests ausgesetzt und Uber verlor seine Testlizenz in Arizona und verlängerte diejenige für Kalifornien nicht.

Nach Angaben des NTSB hat Uber mit neuen Software den Unfall nachgespielt und wäre in der Lage gewesen schneller zu reagieren. Von der Schuld an dem Unfall wurde Uber schon im März dieses Jahres freigesprochen. Die eingesetzte Sicherheitsfahrerin war abgelenkt und hatte den Unfall verschuldet. Sie schaute auf ihrem Smartphone die Castingshow “The Voice“, anstatt auf den Verkehr zu achten.

Kurz vor dem tödlichen Unfall warnte ein Uber Mitarbeiter vor dem Testverfahren bei Uber. Robbie Miller, so sein Name, mahnte jüngst auch die gesamte Branche.

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