Uber baut fliegendes Auto?

Will der Fahrdienstvermittler nicht nur Autonome, sondern auch fliegende Autos einsetzen?

Offenbar hat Uber sich Mark Moore von der NASA geholt. Das ist nicht das erste Interesse der Autoindustrie an der  US-Weltraumbehörde. Die NASA hat auch zusammen mit Nissan am Autonomen Fahren gearbeitet.

Mark Moore, so berichtet es Bloomberg, ist von Uber angestellt worden, um an dem fliegenden Auto zu arbeiten. Dass Uber einen solchen Plan hat, habe ein Weißbuch des Unternehmens im Oktober dargelegt. Dabei geht es um ein Flugauto, das mit einem Elektromotor senkrecht starten und landen kann – VTOL (Vertical Take-Off and Landing).

Moore selbst arbeite schon seit einem Jahrzehnt an der Idee, die er Personal Air Vehicles nennt. Diese PAVs müssten einfach zu bedienen, automatisiert, erschwinglich, wirtschaftlich und lärmarm sein. Zudem müssten sie nahezu bei jedem Wetter fliegen können, damit sie auf dem Markt bestehen könnten.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Man kann Engpässe überfliegen, es wäre mit E-Motor umweltfreundlich und würde ab einer gewissen Höhe niemanden stören. Vor allem aber wäre man schneller. Jedoch stelle ich mir die Frage, wie sicher diese wären, wenn eine kritische Menge, und nicht nur Einzelne, in der Luft verkehren.

Gegenüber Bloomberg hat Moore gesagt, es wäre die richtige Zeit und der richtige Ort für die Umsetzung fliegender Autos.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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