Toyota unterstützt Open-Source-Fahrsimulator

Das Toyota Research Institute (TRI) spendet dem Open-Source-Fahrsimulator 100.000 US-Dollar.

Das in den USA beheimatete Toyota Research Institute (TRI) wurde 2015 gegründet und soll dabei helfen, Innovationen zu fördern und dem Unternehmen zuzuführen. Dafür hatte man sehr viel Geld auf den Tisch gelegt und vor allem die Universität von Michigan als Kooperationspartner gefunden.

Toyota Simulation.

Toyota Simulation. Quelle: Toyota.

Nun hat das TRI einen neuen Partner gefunden, der ebenfalls Gelder erhält. Es handelt sich um das Computer Vision Center (CVC) mit Sitz im US-Bundesstaat Kalifornien. Dort nutzt man Simulationen, um Entwicklungen voranzubringen und da will Toyota mitspielen.

Mit der Summe von 100.000 US-Dollar soll das CVC Toyota dabei helfen, den Simulator für das Autonome Fahren auszubauen. Konkret plant man CARLA, ein Abkürzung für “Car Learning to Act” zu verbessern. Das System soll aber auf Open-Source Basis bestehen bleiben, also nicht ausschließlich für Toyota bereitstehen. Davon erhofft man sich den Austausch von Informationen und Daten mit der Forschung und der Industrie.

Das System ist auf Github zu finden, was kürzlich von Microsoft gekauft wurde. Die Leitung des Projekts Computer Vision Center (CVC) hat die Universidad Autònoma de Barcelona (UAB) ins Spanien (Katalonien) inne. Mittels des Simulators wird vor allem die Stadtfahrt trainiert, was der Entwicklung, Schulung und Validierung der Technik dient.

CARLA ist so programmiert, dass es realistische und dennoch flexible Einstellungen zulässt. Derart kann man eine Vielzahl von Umgebungsvariablen einstellen. Mit der Finanzspritze von Toyota werden die Fähigkeiten des Simulators erweitert. So sollen auch Künstliche Intelligenzen als Fahrende integriert werden.

Das Projekt CARLA ist nicht identisch mit dem KUKA & VW Projekt CarLa, das einen Laderoboter darstellt.

Pressemitteilung (englisch)

,

Comments are closed.