Toyota gründet Mobilitätsdienst KINTO

Der japanische Hersteller Toyota gründet den Mobilitätsdienst KINTO.

Der Wandel vom Hersteller zum Mobilitätsdienstleister hat längst auch den japanischen Autobauer Toyota erfasst. Nun kommt mit KINTO ein entsprechender Dienst.

e-Palette Version Olympische Spiele

e-Palette Version Olympische Spiele. Quelle: Toyota

Mit KINTO zielt Toyota auf den europäischen Markt. Der Service soll unterschiedliche Dienste umfassen. Konkret umfasst das Konzept mehrere Standbeine. Es wendet sich sowohl an private Personen als auch an die gewerbliche Kunden. Es impliziert das Full-Service-Leasing Konzept, das mehrere Marken umfasst und man will mit der Fahrzeugvernetzung punkten.

Derart geht es auch um das Car-Sharing, Pooling und das Geschäftsmodell Abonnements. Auch Toyotas Autonomes E-Shuttle, die e-Palette, soll in den Mobilität-als-Service (MaaS) eingebunden werden.

Schon vor zwei Jahren hat Toyota in Europa entsprechende Maßnahmen ergriffen und die Toyota Fleet Mobility in Köln und die Toyota Connected Europe Plattform in London gegründet. Die Toyota Fleet Mobility wächst in gesamt Europa dank Akquisitionen und mit Joint Ventures. Toyota Connected Europe nutzt die Vernetzungstechnologien und -Daten für die Bereitstellung von Produkten und Services auf Basis der Mobilitätsservice-Plattform (MSPF).

Der Begriff KINTO ist ein Mix aus “Kintoun”, auch Flying Nimbus genannt, und referiert auf einen Manga, wobei eine Figur einen On-Demand Transport einleitet.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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