Toyota beteiligt sich an Forschung zur Auswirkung

Das Toyota Research Institute (TRI) finanziert eine Studie über die Auswirkungen von Autonomen Fahren auf die Gesellschaft mit.

Die US-Forschungseinrichtung des japanischen Herstellers Toyota Research Institute (TRI) spendiert der Forschung des ACM (American Center for Mobility) 75.000 US-Dollar. Das Geld soll für die Analyse der gesellschaftlichen Auswirkungen des Autonomen Fahrens dienen.

Manuelles Fahren

Das ACM ist ein Testgelände im US-Bundesstaat Michigan und hat verschiedene Hersteller im Vorstand, die sich dort mit normalerweise fünf Millionen Euro eingekauft haben. Dazu gehört auch der Hersteller Toyota, der seinem Forschungsinstitut  angewiesen hat, eine Zahlung zur Finanzierung der Studie des Testgeländes auszuführen. Weitere Kooperationspartner dabei sind die Michigan State University und das Texas A & M Transportation Institute.

Diese Studie soll sich vor allem der Auswirkungen auf die Berufe der Fahrenden konzentrieren und wie sich diese entwickeln, wenn das Autonome Fahren eingeführt wird. So lautet denn auch der Titel der Untersuchung “Preparing the Workforce for Automated Vehicles” (Vorbereitung der Belegschaft auf automatisierte Fahrzeuge).

Konkret hat man folgende Fragestellungen und Untersuchungsfelder im Auge: Welche Arbeitsplätze werden von der Entwicklung betroffen sein? Wie viele Stellen werden in den speziellen Berufskategorien wegfallen? Welche Fähigkeiten werden in Zukunft benötigt? Und es soll Empfehlungen für neue Lehrpläne für die allgemeine und berufliche Bildung erstellt werden.

Damit will man die Konsequenzen der Entwicklung auf die eigene Belegschaft verstehen und eine Grundlage bilden, wie man die Konsequenzen für die Berufsfahrenden abmildern bzw. ihre Arbeit weiterentwickeln kann. Der Fokus wird dabei auf dem Bereich der Logistik, Personentransport und Fahrdienste liegen. Noch in diesem Jahr will man Ergebnisse vorstellen.

Man fühlt sich, angesichts des eigenen Engagements bei der Weiterentwicklung des Autonomen Fahrens, dazu verpflichtet auf die Auswirkungen auf die Gesellschaft einzugehen. Letzte Woche ist Toyota USA als Gründungsmitglied der Kooperationsgemeinschaft Verkehr, Innovation und Chancengleichheit (PTIO) beigetreten. Auch hierbei geht es um die Entwicklung von Arbeitsplätzen in puncto Chancen und Risiken. In dem Gremium will man Lösungen erarbeiten.

Eine Studie der Organisation SAFE hat vor Kurzem berechnet, dass der gesellschaftliche Nutzen beim Autonomen Fahren, dem Jobverlust weit überragt. Daher wäre es eine Verpflichtung, diese Entwicklung zu beschleunigen und möglichst bald einzusetzen.

Pressemitteilung

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