TomTom & Microsoft

Der Navigationsspezialist TomTom und der IT-Konzern Microsoft kooperieren für die Navigation im Auto.

Am Freitag wurde bekannt, dass TomToms Navigationsdienstleistung ein Teil der Microsoft Connected Vehicle Platform (MCVP) geworden ist. Das geht aber über die Streckenführung hinaus und impliziert auch die Diagnosemöglichkeiten.

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Die Navigation und die Diagnose können an die Cloud von Microsoft, Azure, übermittelt werden. Dort werden die Daten ausgewertet und sollen für bessere Dienstleistungen verwendet werden. Die Ergebnisse sollen auch die Hersteller für die Entwicklung ihrer Fahrzeuge nutzen können.

Die Datenbereitstellung für die Nutzenden implizieren Verkehrsinformationen und HD-Karten. Diese Services dienen auch dem Autonomen Fahren. Des Weiteren lässt sich damit das Unterhaltungsangebot personalisieren. Auch die E-Mobilität kann hinsichtlich der Erweiterung der Reichweite von den Datensätzen profitieren.

Der CPO von TomTom, Cees van Dok, unterstreicht dabei, dass man die Datenschutzrichtlinien einhalten werde. Schon seit 2016 arbeiten die beiden Firmen zusammen. Im Februar dieses Jahres verkündete TomTom bereits, dass man auf die Produkte von Microsoft, Bing, Cortana und Windows, setzen werde.

Für Microsoft sind die Fahrzeugdaten der sprichwörtliche Fuß in der Tür bei der künftigen Mobilität. Dabei geht es auch um die Sensordaten, die man beispielsweise für die Aktualisierung der Kartendaten nutzen kann.

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