Teststrecke für Autonome E-Shuttles

Offenbar ist eine neue Teststrecke in Frankfurt am Main geplant – für Autonome E-Shuttles.

Während das Autonome Fahren im Pkw-Bereich noch Jahre auf sich warten lässt, ist die Entwicklung bei Autonomen E-Shuttles schon weiter. Dabei handelt es sich um Kleinbusse, die elektrisch angetrieben werden und in der Regel mehr als zehn Personen transportieren können. Sie fahren unter 30 Stundenkilometer und die Strecke der Fahrzeuge ist vorprogrammiert. Das Areal muss dafür vorher kartografiert sein.

InnoZ easymile Ez10 Autonomes Shuttle

EasyMile EZ10 Shuttle InnoZ Campus Berlin

Es gibt einige Hersteller, die sich auf diese Fahrzeugklasse eingeschossen haben. Vor allem in Frankreich gibt es zwei Hersteller, die in dem Bereich marktführend sind: Navya und EasyMile. Zudem entwickelt man in Frankreich gerade ein drittes Fahrzeug dieser Art: iCristal. Deren Fahrzeuge sind auch in Deutschland unterwegs, wie beispielsweise in Bad Birnbach und in Berlin.

In den USA ist vor allem Olli bekannt, ein in Teilen 3D-gedrucktes Shuttle des Herstellers Local Motors. Dieser war auch in Europa unterwegs, jedoch hat sich Local Motors auf den US-Markt zurückgezogen.

Auch Toyota hat mit der e-Palette ein solches Konzept in der Schublade und weitere Hersteller, wie die Kooperation aus Finnland, drängen auf den Markt. Die Fahrzeuge sollen den öffentlichen Nahverkehr ergänzen. Entweder auf bisher unbefahrenen Strecken oder auf der letzten Meile. Außerdem fahren diese Fahrzeuge gerne auf Campus oder Betriebsgeländen.

In Frankfurt soll eine Teststrecke für diese Fahrzeuge entstehen. Diese soll eine Distanz von 850 Metern am Mainufer entlang führen. Die Strecke soll ab Sommer bereitstehen, wofür man den übrigen Verkehr ausschließt. Es soll ein Mix aus Forschungs-, Demonstrations- und Akzeptanzstrecke werden. Noch hat der Stadtrat von Frankfurt nicht zugestimmt, aber wenn es soweit kommt, wird die Strecke für ein Jahr Bestand haben.

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