Tests in Moskau

Am vergangenen Wochenende gab es nach Medienberichten Tests in der russischen Hauptstadt Moskau.

Auch in Russland will man das Autonome Fahren fördern und voranbringen. Dafür gab es nun einen groß angelegten Test in der Hauptstadt Moskau.

Es gab schon einige Testfahrten durch die russische Hauptstadt, wobei vor allem Yandex seine Fahrzeuge auf die Straße brachte. Am vergangenen Samstag, den 1. Dezember 2018, hatte man Herstellern die entsprechenden Möglichkeiten gegeben.

Rund 100 automatisierte Fahrzeuge sind auf einigen Straßen in Moskau herumgefahren. Auch Fahrten auf der Autobahn wurden mittels einer Sondergenehmigung erlaubt, denn derartige Tests sind eigentlich nicht zugelassen. Zur Kennzeichnung trugen sie ein großes A auf dem Heck. Das A stand für Autopilot oder Autonomes Fahren. Der Sinn der Übung war es, zu sehen, wie sich die Autos im öffentlichen Verkehr machen und wie man die Verkehrsregeln für die Fahrzeuge ändern sollte.

In allen Fahrzeugen waren Personen für den Notfall an Bord. Die Fahrzeuge kamen dabei von Firmen wie Yandex und KAMAZ. Beide forschen schon seit einigen Jahren an der Entwicklung des Autonomen Fahrens. Yandex erprobt die Technik am Pkw, wobei man auf den Toyota Prius zurückgegriffen und modifiziert hat, und KAMAZ tüftelt vor allem am Lkw. Dabei hat man sich das Ziel gesetzt, bis 2020 etwas vorweisen können.

Die Tests werden künftig vor allem in Innopolis durchgeführt und sollen noch bis März 2022 andauern. Die Testfahrzeuge müssen jeweils mit zehn Millionen Rubel, also rund 130.0000 Euro, versichert sein. Derweil will man Verkehrsregeln für das Autonome Fahren erarbeiten und beispielsweise Haftungsfragen geklärt haben.

Im Länderranking der KPMG spielen die osteuropäischen Länder, inklusive Russland, eher eine untergeordnete Rolle. Doch auch hier testet man die Technik bereits seit Jahren.

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