Tesla: Weg zum Autonomen Fahren ist steinig

Bei Tesla sieht man sich vor einem steinigen Weg, aber es sei der einzige Wahre.

Tesla tüftelt wie viele andere Firmen am Autonomen Fahren und nach Aussage des Chef, Elon Musk, will man bald einen höheren Grad der Autonomie (Level 3) erreichen. Wobei man nicht von Leveln spricht, sondern vom Full SelfDriving-System, das nicht Full Selfdriving ist. Auch das System Autopilot verspricht im Namen mehr, als es halten kann, und deshalb wird es des Öfteren auch kritisiert und steht auch vor Gericht.

Kreuzung Karte

Nun räumte der KI-Chef von Tesla ein, dass es ein schwieriger Weg bis zum Autonomen Fahren sei. Im Gegensatz zu anderen Herstellern will Tesla keinen Lidar verbauen und keine HD-Karten einsetzen. Man setzt auf Kamerasensorik. Dieser Weg sei steinig, so Andrej Karpathy, doch es sei der einzige Weg für eine Skalierung.

Auf der CVPR Konferenz stellte Karpathy seine Skalierbarkeitsvermutungen auf. Er verglich Tesla mit Waymo und stellte nach Angaben von electrek.co die Entwicklung ähnlich dar, doch es seien unterschiedliche Herangehensweisen. Denn Tesla brauche nicht vorher die Umgebung mit HD-Kameras erfassen, um zu wissen, wie man an einer Kreuzung abbiegt. Teslas Strategie ähnelt dem des Menschen, der an eine Kreuzung heranfährt und sich orientiert.

Karpathy sieht neben der Schwierigkeit nur so den Weg der Skalierbarkeit in der Masse der Fahrzeuge. Dieser Lösungsansatz bietet die Möglichkeit, die Technik auf die Autos zu übertragen. Lidar wäre zu teuer und die Aktualität des Kartenmaterials zu bewahren stellt die Branche vor ebenso große Probleme. Daher nennt er den kartenbasierten Ansatz für nicht skalierbar.

Der Ansatz von Tesla wird von KIs geebnet und er verweist auf die Erfolge zur Erkennung von Stoppschildern, auch wenn diese von Laub bedeckt sind. Doch diese Strategie kann auch zu Fehlern führen und bereit den Behörden Probleme bei der Zulassung.

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