Tesla: Autopilot intern im Test

Der Chef von Tesla, Elon Musk, soll seine Angestellten gebeten haben, die neuen Autopilot-Funktion zu testen.

Derzeit wird die Version 9.0 für den Tesla-Autopiloten ausgerollt und diese soll die Fähigkeiten des Autos verbessern. Das beträfe auch die Fähigkeiten im Bereich der Teilautonomie.

Tesla hinten

Der Autopilot ist das System, das die Teilautonomie in den Tesla-Fahrzeugen ermöglicht. Damit kann man das Auto unter Beobachtung selbst fahren lassen. Zuletzt kam es zu einer Häufung von Unfällen, die mit dem Autopiloten in Verbindung stehen sollen. Außerdem wird die Bezeichnung “Autopilot” als irreführend kritisiert.

Teslas verfügen außerdem über keinen Lidarsensor. Die Konkurrenz sieht daher die Fähigkeiten der Teslas zum Autonomen Fahren begrenzt. Ein Manager von General-Motors hat Tesla, ob dieses Umstands, sogar die Fähigkeit dazu abgesprochen.

Im neuen Update, das derzeit ausgerollt wird, geht es auch um einen Autobahnassistenten, der das Fahren auf der Schnellstraße übernehmen kann. Doch Tesla will selbstverständlich weiter gehen und eine höhere Autonomie erreichen. Diese Funktionen will man zunächst intern ausprobieren.

Daher hat Elon Musk offenbar einen Rundbrief geschrieben, in dem er Freiwillige sucht, die das System im eigenen Auto testen. Bis zu 200 Personen sollen die Systeme “Enhanced Autopilot” und “Full Self-Driving Capability” auf Wunsch freigeschaltet bekommen.

Diese Systeme kosten bis zu 8.000 US-Dollar, die aber kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dafür werden die Fahrzeugdaten von Tesla erhoben und verarbeitet. Dabei sollten die Freiwilligen schon 300 oder gar 400 Stunden Fahrzeit mit dem Unternehmen teilen. Musk rechnet damit, dass die nötige Zahl der Freiwilligen bis Anfang der Woche zustande gekommen sei.

Ob es mit der Aktivierung der Software-Pakete, welche 2019 herauskommen sollen, tatsächlich um das Autonomen Fahren an und für sich handelt, bleibt abzuwarten.

Quelle (englisch)

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