Super Cruise nicht so stark verbreitet

Das System zur Teilautonomie von General Motors für Cadillac, Super Cruise, ist noch nicht so stark verbreitet.

Vor rund einem Jahr führte Cadillac, eine Marke des US-Herstellers General Motors, das System zur Teilautonomie Super Cruise ein. Es erlaubte das automatisierte Fahren auf der Autobahn und war nur für den CT6 erhältlich. Ab 2020 soll das System aber in weitere Modelle einfließen und man arbeitet bereits am Nachfolgesystem “Ultra Cruise“.

GM Cadillac CT6

GM Cadillac CT6

Es ist zwar nicht das einzige System seiner Art, aber es wird nicht mit so vielen Unfällen in Verbindung gebracht, wie das System Autopilot von Tesla.

Die verspätete Einführung, eigentlich sollte Super Cruise bereits 2017 auf den Markt kommen, war mit einem Personalwechsel verbunden. Mit der Verzögerung des Systems wurde auch die Kritik daran laut, wozu auch Händler gehörten, die die Systeme verkaufen sollten.

Aus der Sicht der Führungsetage sieht man sich jedoch auf dem richtigen Weg. Die Vermarktungsstrategie implizierte den Einstieg in neue Kategorien wie Elektromobilität, Abo-Programme und das Autonome Fahren. Das führe zu einem Wachstum des Unternehmens.

Dass man sich für den CT6 als Modell für die Einführung des Systems entschieden hatte, diente der Rückmeldefrequenz. Derart konnte man aus dem Feedback lernen und es weiterentwickeln. Jedoch verringerte sich die Zahl der Verkäufe des Modells im ersten Halbjahr um 17 Prozent.

Man will die digitale Architektur anpassen, sodass diese Entwicklung auch in andere Modelle einfließen kann. Dabei geht es auch um die Abwärtskompatibilität. Derart können Aktualisierung der Software besser durchgeführt werden.

Im Juni wurde das für Super Cruise geeignete Straßennetz erweitert und erreicht nun über 320.00 Kilometer (200.000 Meilen). Dafür wurden die Straßen mit Lidarsensoren kartografiert.

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