Stuttgart implementiert Infrastruktur für Autonomes Fahren

In Stuttgart beginnt man die Infrastruktur für das Autonome Fahren aufzubauen.

Für die Bereitstellung des Autonomen Fahrens braucht es auch eine neue Infrastruktur. Dazu gehören beispielsweise sogenannte Roadside Units. Diese Kästen an den Straßenrändern, dienen verschiedenen Zwecken. Sie können Sensoren enthalten, Daten weiterleiten oder speichern.

Continental urban ampel

Continentals urbane Vernetzung

Eine solche Roadside Unit wurde jüngst in Stuttgart-Weilimdorf installiert. Konkret an der Ecke Motor-und Hemmingerstraße. In der Box ist wichtige Vernetzungstechnik integriert, die Daten für automatisierte Fahrzeuge zur Verfügung stellt.

In diesem Fall hilft die Einheit bei der Vernetzung der Fahrzeuge. Sie überträgt GPS-Signale mittels vier Funkantennen. Das hilft dem Fahrzeug die Position zu bestimmen und die Fahrzeugkommunikation zu verbessern. Dabei greift man auf WLAN-Standard zurück und nicht auf den Mobilfunk. Die Daten der Box informieren auch über die Ampelphasen und die Kreuzungsbedingungen. Derart nutzt auch die Stadt die Daten, um den Verkehrsfluss zu analysieren.

Die Kommunikation mit der Infrastruktur ist ein Teil der Fahrzeugkommunikation. Des Weiteren sollen die Autos künftig auch untereinander Daten austauschen. Die Roadside Unit ist die erste von weiteren die auch in Bad Cannstatt, Hofen, Zuffenhausen, Wangen, Hedelfingen und Obertürkheim installiert werden sollen.

Das Bundesverkehrsministerium unterstützt den Ausbau der Infrastruktur mit einer Million Euro. Die Stadt Stuttgart schießt eine weiter Million zu. Private Kooperationspartner des Projekts sind der Hersteller Porsche und der Zulieferer Bosch. Gemeinsam mit Siemens und Sila will man ein Testfeld an der Benzstraße am Neckarpark etablieren, wo weitere Roadside Units aufgestellt werden.

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