Studie: Nachahmungslernen für Autonome Fahrzeuge

Virtuelle Fahrt

Eine Studie der Deakin University in Australien konzentriert sich auf das Lernmodell des Nachahmens beim Autonomen Fahren.

Forschende der Deakin University in Australien wollen der Maschine das Autofahren beibringen, in dem die Künstliche Intelligenz die Menschen dabei beobachtet. Auch der Mensch lernt auf diese Weise hervorragend.

Virtuelle Fahrt

Das Szenario sieht vor, dass ein Mensch ein Auto fährt, das mit Kameras ausgestattet ist. Diese Kameras beobachten die Umgebung des Fahrzeugs. Eine Künstliche Intelligenz (KI) wird mit den Daten gefüttert und soll darauf lernen, wie man Entscheidungen beim Autofahren trifft.

Die Künstliche Intelligenz ist konkret ein CNN-System, was für Convolutional Neural Network steht. Dieses Konzept ist dem menschlichen Gehirn nachempfunden, wie eigentlich alle KI-Systeme. Erkennt der Mensch ein Hindernis, bremst er. Die Maschine soll dem Menschen nacheifern, so die Quelle beijingnews.

Es gibt Vor- und Nachteile. Durch das Nachahmen wird der Lernprozess beschleunigt. Allerdings braucht man bei der Nutzung eines CNN-Systems sehr viele Daten zur Erstellung des Fahrmodells. Daher ist die Wahl des Systems noch nicht entschieden. Mehr Filter zwischen In- und Output führen auch nicht zwangsläufig zu einer besseren Leistung. Auch die Parameter des Netzwerks und das Trainingsverfahren müssen noch optimiert werden.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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