Studie: Autonomes Fahren für Behinderte

Die behinderten Menschen im Spannungsverhältnis von ÖPNV und Autonomem Fahren.

Vor allem Waymo warb des Öfteren damit, dass Autonomes Fahren für Menschen mit einer Behinderung die Möglichkeit wäre, am Individualverkehr teilzunehmen. Dies gilt als bedeutendste Alternative für Menschen mit einer Behinderung.

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Eine Studie der Universität von Texas und dem Texas A&M Transportation Institute untersuchte die Perspektive der Menschen mit Behinderungen im öffentlichen Verkehr vor dem Hintergrund des Autonomen Fahrens. Doch es geht nicht nur um den Nutzen der Technik, sondern auch um die Wahrnehmung durch die Menschen. Auch die Frage, wie Verkehrsbetriebe das Autonome Fahren verstehen und wahrnehmen ist nur in geringem Maße erforscht.

Die Studie beleuchtet, wie Menschen mit Behinderungen mit der Mobilität umgehen. Dabei wird das Potenzial der Autonomen Fahrzeugtechnik für Menschen untersucht, die aufgrund körperlicher Einschränkung nicht fahren können. Das impliziert auch blinde Menschen.

Insgesamt untersuchte man sechs Gruppen von Menschen mit Behinderungen. Den Gruppen wurden auch Fachleute hinzugefügt. Die Studie wurden in den beiden texanischen Städten Austin und Houston durchgeführt. Die Technik, so die Ergebnisse, könnte die Mobilität verbessern. Vor allem bezüglich der nicht behindertengerechten Nachbarschaft.

Bedenken gab es bezüglich der Technik der Fahrzeuge, wie dies bei anderen Studien bereits festgestellt wurde. Außerdem wurden Probleme ausgemacht, für deren Lösung gezielte Strategien nötig wären, sodass die Fahrzeuge für Menschen mit Behinderungen interessanter werden würden. Außerdem wurden Erwartungen in Bezug auf das Autonome Fahren identifiziert.

Link zur Studie

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