Studie: Agentenbasierte Mobilität

Autonomes Fahren als On-Demand-Service. Eine Studie aus Singapur.

Forschende aus Singapur haben in Kooperation mit der TU Dänemark und dem MIT das Autonome Fahren als Rufkonzept untersucht. Es gilt als wichtiges Element der Mobilität in der Stadt. Das Konzept verfügt über das Potenzial eine zuverlässigen, bequemen und erschwingliche Mobilität abzubilden.

Autonomous Driving

Die Autonomie erlaubt eine zentrale Steuerung des Dienstes, der damit effizient gestaltet werden kann. Derart sollen Staus wie auch der Privatbesitz von Autos reduziert werden. Doch die Konsequenzen dessen sind kurz- und mittelfristig wenig erforscht. Es gibt Befürchtungen, dass diese Form der Mobilität überlastet werden könnte und dem öffentlichen Nahverkehr Konkurrenz macht.

Die Studie untersucht diese Verstrickungen mithilfe einer agentenbasierten Simulation, wobei die Buchung per Smartphone angedacht ist. Dabei geht man explizit der Nachfrage, dem Angebot und den Wechselwirkungen nach. Das Modell wurde auf Singapur angewendet.

Die Ergebnisse legen nahe, dass eine unregulierte Einführung dieser Mobilitätsdienste zu einer signifikanten Zunahme der Verkehrskapazität und zu einer Kannibalisierung des ÖPNVs führen kann.

Forschung, News

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