Straßenschäden & Autonome Fahrzeuge

Fahrbahnmarkierung umgefahren

Bei der Demonstration eines Autonomen Volvos war die schlechte Straße ein Problem.

Volvo hat bei der LA Auto Show einen Fauxpas hingelegt. Das Auto fuhr bei der Demonstration nicht ordnungsgemäß los. Das Problem waren die schlechten Straßenverhältnisse. Es fehlten die Fahrbahnmarkierungen, sodass das Auto den Weg nicht fand.

Fahrbahnmarkierung umgefahren

Daher stellt sich dieser Artikel der Frage, ob die Straßenverhältnisse – zumindest in den USA – ein Problem für die Autonomen Fahrzeuge darstellen könnte.

Erst vor Kurzem haben Forschende von SwRI ein neues Lokalisierungsmodell vorstellt, wobei man gerade die Straßenoberflächen kartographieren will, um sich damit zu verorten. Auch Ford gab an, dass man mittels Lidar-Technologie keine Fahrbahnmarkierung brauche – das demonstrierte man beim Projekt Snowtonomy.

Es ist also eine Frage der Sensorik und damit dessen Preis. Nicht wenige Unternehmen forschen an der Vergünstigung der Sensoren im Auto, vor allem aber werden sie besser. Die Boston Consulting Group glaubt die Einführung der Teilautonomie würde den Preis um 4.000 US-Dollar erhöhen. Doch die Sensoren müssten noch verbessert werden.

Weitere Kosten beträfen die Infrastruktur – aber nicht nur ob der Schlaglöcher und der Fahrbahnmarkierungen. Die Zukunft liegt in der Vernetzung der Fahrzeuge und der Orientierung durch die Hilfe anderer Autos und der Cloud. Ob dann Fahrbahnmarkierungen noch notwendig sind ist wohl fraglich, genau wie die Existenz von Verkehrsschildern und Ampeln.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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