StradVision fokussiert europäischen Markt

Der Sensorspezialist StradVision hat einen General Manager für die EU ernannt.

StradVision hat sich auf die Kamerasensorik im Auto fokussiert und damit bereits einige Kooperationspartner gewonnen. Die Sensoren bilden die Grundlage für Autonomes Fahren und Assistenzsysteme. Nun will man sein Geschäft in Europa vorantreiben, wofür man einen EU-General Manager eingestellt hat.

Diese Stelle übernimmt Andreas vom Felde, der seinen Sitz in München nehmen wird. Er arbeitet bereits seit drei Jahren mit dem Unternehmen zusammen. Zuvor war er bei AT&T, IBM, Siemens oder Infineon. Den Standort wählte man, um sich der deutschen Autoindustrie anzunähern.

Das System SVNet-Vision von StradVision, wobei eine KI die Daten auswertet, wird auch für ein Projekt genutzt, bei dem Busse mit der Automatisierung auf Level 4 ausgerüstet worden sind. Solche Projekte soll vom Felde genauso betreuen, wie die Erweiterung der mit der Technik von StradVision ausgestatteten Fahrzeuge.

Generell dient das System SVNet-Vision der Spur-, Ampel und Zeichenerkennung. Ein wichtiger Fokus ist auch die Vorhersage des Verhaltens von Verkehrsteilnehmenden und Tieren.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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