Statista: Prognose zur Verbreitung des Autonomen Fahrens

Das Unternehmen Statista hat das Geschäft mit dem Autonomen Fahren untersucht.

In der nächsten Dekade wird das Autonome Fahren seinen Siegeszug antreten, so die Einschätzung des Analyseunternehmens Statista. Den Anfang macht das Autonome Fahren auf der Autobahn, was auch als Level-3 eingestuft wird. Diese Fahrzeuge kommen in den nächsten Jahren tatsächlich heraus. Die Zulassungskriterien sind bereits auf UN-Ebene erarbeitet worden.

Autonomous Driving

Autonomous Driving

Schon im Jahr 2030, so die Statista-Analyse, werden zehn Prozent der Fahrzeuge von selbst fahren. Das Marktvolumen für automatisierte Fahrzeuge wird in zehn Jahren 13,7 Milliarden US-Dollar ausmachen. Dem gehen allerdings auch enorme Investitionen voraus. So hat Uber in drei Jahren mehr als eine Milliarde US-Dollar in die Technik gesteckt. Insgesamt hat sich das Investitionsbudget der Firmen in den letzten fünf Jahren verzehnfacht und 2018 27,5 Milliarden US-Dollar erreicht.

Allerdings, das sieht die Studie auch, steht man vor einem Dilemma. Denn das Geld sitzt nicht mehr so locker und eine Kommerzialisierung der Forschungsinvestitionen ist noch lange nicht in Sicht.

Die Prognose begründet man auch damit, dass diese Fahrzeuge nach mehreren Milliarden Testkilometern auf der Straße, in Testarealen und in Simulationen das Testverfahren hinter sich haben. Als Beispiel nannte man die Testprojekte in Kalifornien.

Begrenzende Faktoren sind die fehlende Akzeptanz unter der Kundschaft. Damit ist man einer Meinung mit vielen Studien, die in den letzten Monaten veröffentlicht wurden. Vor allem fehlt das Vertrauen in die Sicherheit bei 80 Prozent der Menschen, gefolgt von 70 Prozent, die sich vor Hackingangriffen fürchten. Ein neues Projekt will hier gegensteuern.

Vor allem Robotertaxis werden sich aber durchsetzen, so Statista, und einen Umsatz von 1,161 Milliarden US-Dollar ausmachen. Der Weg dahin wird von modernen Assistenzsystemen begleitet, die einen großen Umsatz generieren. Damit gehen auch die Sensoren und die Halbleitertechnologie einher.

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