Startup Five: Geld und Geschäftsmodell

Das Startup für Autonomes Fahren, Five, sammelt 41 Millionen US-Dollar ein und verändert das Geschäftsmodell.

Das britische Jungunternehmen Five, ehemals FiveAI, hat jüngst wieder eine hohe Summe zusammen bekommen. Five war auch Teil des staatlichen Pilotprojekts StreetWise, doch man will nicht mehr weiter machen wie zuvor. Zuvor sammelte man für den Autonomen Fahrstack, doch nun will das Geld anderweitig einsetzen.

Es werden noch viele Millionen an Investitionen im Loch verschwinden, bevor die Autos tatsächlich völlig autonom von A nach B fahren können. Daher entschied man sich bei Five nun dagegen, sich eine Flotte von automatisierten Fahrzeugen anzueignen, um damit einen Fahrdienst zu etablieren.

Das Unternehmen will seine Technologie künftig als Lizenzmodell anbieten. Das impliziert die Software zum Testen und Messen der Systeme sowie die dazugehörigen Dienstleistungen. Die Test- und Messwerkzeuge können aufzeigen, ob die KI-Software Objekte und Personen korrekt identifiziert und gegenüber dem Wetter robust sind. Vor diesem Hintergrund gab es Geld von verschiedenen Investoren, darunter auch Direct Line.

Der Versicherer zeigte sich interessiert an der Technik des Unternehmens, das man auch für das eigene Geschäft nutzen will. Man müsse sich Fähigkeiten zurechtlegen, womit man die Risiken moderner Mobilität einschätzen könne.

Obwohl es immer noch neue Unternehmen gibt, die in das Feld des Autonomen Fahrens vordringen, geben auch immer mehr Unternehmen auf. Dazu gehört beispielsweise Drive.ai – das von Apple aufgekauft wurde oder das Lkw-Automatisierungsunternehmen Starsky Robotics. Auch die Umstellung von Five und dessen Wechsel des Geschäftsmodells markiert einen Wandel in der Branche, dem die Ernüchterung über die Komplexität und die Erreichung des Ziels in absehbarer Zeit vorausging.

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