Start-up Locomation demonstriert Konvoi-Konzept

Das Start-up Locomation hat seine Konvoi-Fähigkeiten gegenüber den Behörden demonstriert.

Um die Regulierung voranzubringen und die Behörden von den eigenen Fähigkeiten überzeugen zu können, hat Locomation die Behörden zu einer Demonstration der sicheren Funktion der Platoon-Technologie eingeladen.

Das in Pittsburgh ansässige Start-up für die Automatisierung von Lkws demonstrierte die Fähigkeit zum autonomen Konvoi-Fahren gegenüber der SmartBelt Coaltion (SBC), bestehend aus Verkehrsbehörden aus den US-Bundesstaaten Michigan, Ohio und Pennsylvania.

Die SBC wurde 2016 als Kooperationsprojekt gegründet, um Standards, Richtlinien und Finanzierung von vernetzten und automatisierten Fahrzeugtechnologien für die Region zu fördern. Das Start-up folgte damit einer vergleichenden Informationsanfrage der SBC mit dem Titel “Truck Automation and Platooning”.

Innerhalb einer Woche fuhren zwei Fahrzeuge von Locomation drei verschiedene Routen durch die drei Staaten, was von den Behörden beobachtet wurde. Das Prinzip sieht vor, dass im ersten Laster ein Mensch sitzt und der nachfolgende Lkw verfügt über Level 4 und folgt in dichtem Abstand, um den Windschatten auszunutzen. Die Kommunikation erfolgt mittels DSRC-Technologie.

Locomation sieht sich als erstes Unternehmen, das KI-gesteuerte Autonomie mit Fahrerweiterung kombiniert und so den Menschen im ersten Lkw unterstützt. Im vergangenen Monat fand Locomation auch einen Abnehmer für seinen Autonomie-Stack, wobei es sich um Transportunternehmen aus Missouri handelt. Die Fahrzeuge werden 2022 ausgeliefert.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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