SoftBank startet mit Navya durch

Der japanische Konzern SoftBank plant einen Shuttlebetrieb mit dem französischen Hersteller Navya.

Der japanische Telekommunikationskonzern SoftBank ist bisher vor allem als Investor im Bereich des Autonomen Fahrens aktiv. So hat man mit Toyota in Uber investiert oder Grab und man ist Teil des Projekts Monet. Nun kooperiert man mit dem französischen Hersteller Autonomer E-Shuttles Navya.

Horizontaler Aufzug.

Horizontaler Aufzug. Navya Fahrzeug mit SoftBank Software in Japan. Quelle: asia.nikkei.com

Navya ist mit EasyMile der Platzhirsch im Bereich des Autonomen E-Shuttles und hat bereits 18 Länder mit seinem Produkt versorgt. Vor allem in den USA ist man aktiv und hat dort eine Produktionsstätte etabliert.

Ab April wollen die beiden einen Autonomen E-Shuttle-Service in Japan anbieten. Das Shuttle wird dabei auf der öffentlichen Straße der Stadt Sakai verkehren, was im Einzugsgebiet von Tokio liegt. Die Stadt investiert 520 Millionen Yen oder 4,3 Millionen Euro in das Konzept.

Die zu befahrende Strecke misst zweieinhalb Kilometer und ist nicht variabel. Die Fahrzeuge aus dem Hause Navya werden mit der Software der SoftBank-Tochter SB Drive ausgerüstet. Wegen der klassischen Ausstattung der Fahrzeuge werden sie als “horizontal elevators” (horizontale Aufzüge) bezeichnet.

SoftBank erwirkte eine Sondergenehmigung für den Betrieb im öffentlichen Verkehr. Dafür wurden die Fahrzeuge an die japanischen Anforderungen angepasst, sodass die Fahrzeuge lediglich über Level 2 verfügen. Daher ist auch ein Sitz für eine Fahrperson eingebaut, die im Notfall eingreifen kann. Sobald die behördlichen Vorschriften gelockert werden, kann man auf Level 4 hochdrehen.

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