Sich selbst reparierende Roboter

In Japan entwickelt man Roboter, die sich selbst reparieren können.

Forschende der Universität Tokio brachten diesem PR2-Roboter bei, wie man Schrauben am eigenen Körper festzieht. Das ist ein wichtiger Erfolg im Bereich der Robotik, vor allem für Roboter, die im Haushalt aushelfen sollen.

Es wird weltweit an Systemen geforscht, die sich selbst reparieren können. Es gibt sogar eine sich selbst heilende Software. Nun geht einen logischen Schritt weiter. Die wartungsarmen Roboter sind auf dem Vormarsch, doch ganz ohne Reparatur, wird es wohl nicht gehen.

Das Konzept der selbst reparierenden Roboter wurde auf der Humanoids 2019 in Toronto präsentiert. Der nächste Schritt ist, dass die Roboter sich nicht nur selbst reparieren können, sondern auch, dass sie sich mittels Zubehör erweitern.

Für die Reparatur wurde den Robotern der eigene Bauplan in der Form der  CAD-Daten zur Verfügung gestellt. Aber es fehlt noch an der Erkenntnis, was getan muss. So können die Bots nicht feststellen, dass eine Schraube locker ist. Aber er kann im Vergleich einen Unterschied feststellen. Außerdem kann er alle Schrauben in gewissen Zeiträumen überprüfen.

Da man nicht an alle Schrauben und Fehlstände herankommt, brauchen Roboter Kollegen, die ihnen dabei helfen. Komplizierter wird es, wenn es keine herkömmliche Schraube ist, sondern beispielsweise ein Imbus.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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