Sensorfusion für Autonomes Fahren | Preisverleihung

Der Professor Andreas Nüchter hat für seine Arbeit über die Sensorfusion beim Autonomen Fahren den IEEE Vehicular Technology Society Preis erhalten.

Der Professor Andreas Nüchter und sein Forschungsteam der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg wurden wegen der Arbeit über die Datenfusion der Sensoren für die Nutzung beim Autonomen Fahren geehrt. Der Fokus der Arbeit richtete sich auf schwierige Verkehrsszenerien, die das Autonome Fahrzeug aber künftig beherrschen muss.

Die Fahrzeuge müssen die Fertigkeit erlernen, die Fahrbahn zu erkennen, auch wenn diese zuweilen nicht mit Fahrbahnmarkierungen eindeutig auszumachen ist. Zumal diese Markierungen sich auch unterscheiden können. Dies ist aber die Grundlage für das Halten der Spur.

Des Weiteren sind die Fahrbahnen oftmals auch unterschiedlich strukturiert und es gibt Umwelteinflüsse, die ein Erkennen der Fahrbahn zusätzlich erschweren; wie das Blenden der Sonne, Regen, Schnee oder Dunkelheit.

Das Team um Nüchter gelang es eine Erkennung zu ermöglichen, in dem man die Daten von unterschiedlichen Sensoren kombiniert und derart ein besseres Bild der Fahrbahn bekommt. Konkret schrieb man einen Algorithmus, der seine Information zur Fahrbahn von zwei Kameras und sogar drei Lidarsensoren bekommt.

Dabei werden die Messpunkte des Lasers mit den Kamerabildern vermengt. Die Analyse erfolgt mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz. Derart werden, beispielsweise bei fehlender Fahrbahnmarkierung, Fahrbahnränder wie Bordsteine erkannt. Darauf ist die Künstliche Intelligenz trainiert worden.

Für die Forschungsarbeit, die in Kooperation mit Forschenden aus China wurde vom chinesisch-deutschen Zentrum der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gestartet und wurde jetzt mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Die Forschungsarbeit ist aber nur eine unter vielen, die ebenfalls veröffentlicht wurden.

In Deutschland entstand der theoretische Teil, die Tests dazu wurden in China durchgeführt.

Quelle

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