Sebastian Thrun zur Entwicklung des Autonomen Fahrens

Sebastian Thrun, ein Experte auf dem Gebiet des Autonomen Fahrens, gab seine Einschätzung zur Entwicklung des Autonomen Fahrens zum Besten.

Sebastian Thrun ist ein IT-Fachmann, der in Deutschland geboren und studiert hatte. Er war Professor für Künstliche Intelligenz an der Stanford University und Wegbereiter des Autonomen Fahrens bei Google. Er war schon bei der DARPA Urban Challenge dabei, war Mitbegründer der Udacity und seit 2018 widmet er sich dem Flugtaxi bei dem Startup Kitty Hawk.

Auf dem Event des Magazins TechCrunch Disrupt SF erklärte Thrun, dass es Flugtaxis noch vor dem Robotertaxi geben wird. Das erklärte er mit dem Hinweis, dass wenn man erst mal in der Luft ist, gibt es kein Fußverkehr, kein Stau oder anderer Hindernisse mehr. Jedoch gäbe es andere Schwierigkeiten mit den Fluggeräten, wie beispielsweise der Lärm.

Das Unternehmen Kitty Hawk, für das Thrun arbeitet, wirbt mit besonders leisen Flugtaxis. Außerdem hat man den ehemaligen FAA-Administrator Mike Huerta als Berater gewonnen.

Aber es brauche dafür eine andere Infrastruktur, so der Fachmann Thrun. Es werden mehr Landeplätze benötigt. Damit könnten sich die Wohnverhältnisse ändern. Siedlungen, die bisher entlegen waren, könnten plötzlich beliebt werden. Das gelte im Besonderen für wohlhabendere Menschen.

Der direkte Luftweg, unabhängig von Straßen, könnte ein Drittel der Energiekosten einsparen. Wenn man dann noch das Pooling, also die gemeinsame Nutzung für Personen, die in dieselbe Richtung wollen, impliziert, würde man die Energiekosten auf 30 US-Cent pro Meile reduzieren können.

Abschließend fügt er hinzu, dass er den Begriff “fliegende Autos” nicht mag, obwohl es sehr verbreitet ist. Der Fachbegriff eVTOL (“electric Vertical Take-Off and Landing”) sei eben treffender.

Comments are closed.