Schweden: Gesetze & ein Lächeln für Autonomie

In Schweden erhöht Volvo den Druck auf die Regierung für die Etablierung von Gesetzen. Mit einem Lächeln sollen Autos von Semcon kommunizieren.

Der schwedische Autohersteller Volvo hat bereits den ersten Hochautonomen Wagen für das Projekt Drive Me produziert. Spätestens im kommenden Jahr soll das Testprojekt mit 100 Hochautonomen Fahrzeugen starten. Die Fahrzeuge sollen dabei am normalen Straßenverkehr teilnehmen.

Fraunhofer Projektauto Kommunikation

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Auch wenn Schweden das Wiener Abkommen nicht unterschrieben hat, tut man sich offenbar dennoch schwer mit der Gesetzgebung. Eigentlich sollte es bis zum kommenden Frühjahr vorliegen. Aber es gibt Schwierigkeiten.

Nun hat Volvo den Druck erhöht, denn für den Test brauche man die gesetzlichen Regeln, vor allem wegen der Frage der Haftung. Die Verkehrsbehörde sieht dabei die Hersteller in der Verantwortung, so die Reaktion darauf.

Doch es gibt noch weitere Probleme in Schweden. Denn viele sehen damit den Datenschutz in Schweden gefährdet, allen voran die schwedische Datenschutzbehörde Datainspektionen. Die Datenschützenden kritisieren die Gesetzesentwürfe und fordern Transparenz bei der Datenverarbeitung. Es sollte offen einsehbar sein, was mit den Daten geschehe. Auch die Frage der Haftung sieht man nicht genügend geklärt.

Währenddessen hat ein anderer schwedischer Hersteller seine Vorstellung eines HMI von Autonomen Fahrzeugen entwickelt – ein Auto das lächelt. Die Idee ist nicht neu, schon das Frauhofer Institut hat ein solches Fahrzeug entworfen und auch Google will mit Smileys arbeiten. Die Ingenieursschmiede Semcon hat das lächelnde Auto entwickelt. Damit soll es mit der Außenwelt kommunizieren.

Nach einer Studie sollen acht von zehn Befragten angegeben haben, dass sie im Verkehr den Augenkontakt suchen. Und man will mit dem HMI das Vertrauen erhöhen, denn 57 Prozent der Menschen in Schweden vertrauen dem Autonomen Auto nicht. Daher muss man auf natürliche Weise mit den Menschen kommunizieren, so Semcon. Künftig, so das Unternehmen, will man weitere Formen der informellen Kommunikation integrieren.

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