Schnellere Vernetzung durch Infrarotlicht Verbindungen

Forschende aus den Niederlanden haben eine Datenübertragung per Infrarotlicht entwickelt, die schneller sein soll als WLAN.

Die Kapazitäten der Datenübermittlung kann durch Infrarotlicht gesteigert werden, davon sind die Forschenden der Technischen Universität von Eindhoven überzeugt. Statt Radiowellen nutzen sie das Infrarotlicht, das über entsprechende Antennen empfangen wird.

Derart erreiche man eine Übertragungsmenge von 112 Gigabits pro Sekunde (Gb/s). Und, unter Verwendung von Infrarot, erhält jedes Gerät eine derart schnelle Verbindung. Im Vergleich dazu erreicht ein herkömmlicher WLAN Router bis zu 100 Megabit (Mb) pro Sekunde, wobei sich mehrere Geräte die Bandbreite teilen müssen.

Das Konzept entspricht in etwa der Glasfaserleitung, wobei der Initialstrahl in verschiedene Kanäle aufgeteilt werden kann – jeweils auf einer anderen Wellenlänge. Durch eine Linse wird das Licht gebündelt und über Fotodioden in elektrische Signale umgewandelt. Bewegt sich das angepeilte Gerät außerhalb der Reichweite, nutzt man die WLAN Antenne zur Positionsbestimmung.

Ähnliche Konzepte verfolgen Forschende der Universität von Stathclyde in Glasgow. Sie entwickelten ein System zur Datenübertragung via LEDs. Damit soll man 10 Gb pro Sekunde erreichen.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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