RTI tritt AVCC bei

Der Vernetzungsspezialist Real-Time Innovations Inc. (RTI) ist dem AVCC Konsortium beigetreten.

Die Branche hat ein Konsortium gegründet, um das Autonome Fahren sicherer und günstiger und schneller auf den Markt zu bringen. Mit der Aufnahme von RTI erhofft man sich eine Vereinheitlichung von Betriebssystemen und Architekturen.

Vernetztes Auto Symbol

Dem Autonomous Vehicle Computing Consortium (AVCC) gehören Hersteller wie General Motors oder Toyota oder Zulieferer wie Bosch oder Continental an.

RTI reichert das Portfolio um die Architekturkompetenzen in Form eines Vernetzungssoftware-Frameworks, das sich anhand des RTI Connext-Datenbusses äußert, an. So soll es dazu führen, dass die Zusammenarbeit zwischen den Herstellern bezüglich der Soft- und Hardware besser funktioniert. Es verbindet Anwendungen, die auf der AVCC-Referenzplattformen ausgeführt werden. Die Erkenntnisse will man teilen, um offene und interoperable Referenzlösungen zu fördern.

RTI partnert bereits mit einigen Branchenbeteiligten, wie Aptiv, Baidu oder Xpeng Motors. Auch hierbei ist das Framework, der RTI Connext-Datenbus, beliebt. Dieser basiert auf dem Data Distribution Service (DDS-Standard) zur Vereinfachung von Entwicklungen. Das reduziert die Zeit und die Kosten der Entwicklung.

Vor allem für das Autonome Fahren in komplexen Umgebungen, wie in Städten, braucht es dynamischere und interoperable Lösungen, so das Unternehmen.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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