Roboter lernen noch das Greifen und Gehen

Auf der Roboter-Konferenz Humanoids wurde der derzeitige Stand der Robotik konstatiert.

Auch wenn der Roboter Atlas beeindruckte Kunststücke zeigt und auch durch unwegsames Gelände gehen kann, ist die Technik der Robotik noch lange nicht so weit. Zur Bewegung gehört die gesamte Körperkontrolle und das muss en detail ausgeübt werden.

Wie Heise berichtet, wurden Menschen anlässlich der Roboter-Konferenz Humanoids beauftragt, über ein Drahtseil zu balancieren. Ziel der Aktion war es, herauszufinden, was man alles beachten muss und was der Roboter können muss, um sich effektiv zu bewegen.

Die Balance impliziert auch die Nutzung von Händen und Armen. Das betrifft auch andere Bewegungen, wie die Nutzung einer Schaufel. Der japanische Roboter Jaxon wurde dafür programmiert. Es gehe nicht nur darum, die Schaufel zu halten, sondern sich auch so zu positionieren, dass die Erde beim Schaufeln ausgehoben werden kann.

Auch das Greifen ist für die Robotik noch eine Herausforderung. Dabei gibt es ebenfalls verschiedene Situationen. Das Greifen einer Tasse ist etwas anderes als das Greifen eines Hammers. Der Roboter aus Stockholm war sogar in der Lage, den Hammer mit der anderen Hand in die richtige Position zu bringen. Derart muss darauf geachtet werden, dass die haltende Hand nicht zu sehr greift, um das zu ermöglichen.

Die Königsklasse ist die Wäsche. Hieran haben sich schon einige Roboter versucht und sind meist sehr plump damit umgegangen. An der Universitat Politécnica de Catalunya arbeitet man im Rahmen des Projekts Clothilde daran. Es beginnt damit, dass die Kleidung als solche erkannt werden muss, auch wenn sie als Häufchen vor dem Roboter liegt. Das Greifen und das Zusammenlegen ist ein Kunststück, das jedoch immer besser erledigt wird.

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