RoboSense: Lidar für Südkorea

Der Lidarproduzent RoboSense plant ein Lidarsystem für den südkoreanischen Markt.

Der Lidarsensor wird von den meisten Firmen der Branche als der wichtigste Sensor für das Autonome Fahren angesehen. Daher hat sich RoboSense nun mit ControlWorks verbündet, um ein System für den Markt in Südkorea anzubieten.

RoboSense-Lidar und ControlWorks

RoboSense-Lidar und ControlWorks. Quelle: businesswire

ControlWorks ist ein Elektronikspezialist mit dem Fokus auf das Auto und hat seinen Sitz in Südkorea. Das Unternehmen soll RoboSense vor allem bei der Vermarktung helfen, denn es verfügt über die nötigen Vertriebskanäle und kann den technischen Support abbilden.

Der Lidar von RoboSense ist für Level-3-Fahrzeuge gedacht und basiert auf dem RS-Lidar-M1. Dabei handelt es sich um einen Solid-State (Festkörper) Lidar, der mit MEMS arbeitet. Darin ist auch ein Chip integriert, der die Daten mithilfe der Cloud auswertet. Derart benötigt man kein weiteres Steuerungsgerät, was vor allem Platz spart und die Kosten bei der Serienproduktion drückt. Allerdings erlaubt das System auch keine Sensorfusion.

Die Sensoren von RoboSense eignen sich für Autos, Shuttles mit geringer Geschwindigkeit und für V2R (Vehicle-to-Roadside) – Systeme. Die Lidarsensoren verfügen bis zu 128 Kanäle.

Quelle (englisch)

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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