Ridesharing Welle in China zuende?

Vor allem in China wuchs das Geschäft mit den Fahrdiensten, doch das könnte nun einbrechen.

Der Platzhirsch in China ist der Fahrdienst Didi Chuxing und dessen Fahrende taten dies meist als Nebenjob. Nach einer Studie von Didi Chuxing arbeiten die meisten Fahrenden nur zwei Stunden am Tag, um sich etwas dazu zu verdienen.

Auch Audi, BMW und Mercedes-Benz verfügen über Fahrdienstkonzept in dem Land. China gehört neben den USA zu den wichtigsten Märkten der deutschen Hersteller. Das Ridesharing gilt als Zukunftskonzept und ist Teil des Wandels der Branche.

Nun hat die Regierung Chinas aber neue Regeln für solche Tätigkeiten aufgestellt. Demnach brauchen Fahrende nun eine sogenannte “doppelte Lizenz”. Eines für das Fahren und die andere für das benutzte Fahrzeug. Das Ziel ist es, die Fahrenden besser zu durchleuchten.

So braucht man für die “doppelte Lizenz” ein polizeiliches Führungszeugnis, das leer sein muss. In einigen Gebieten bedarf es sogar der Aufenthaltsgenehmigung und der Arbeitserlaubnis. Die Lizenz für das Fahrzeug impliziert die Ausweisung der Inbetriebnahme als kommerzielles Auto, was die Kosten für Versicherung und Wartung erhöht. Außerdem müssen die Fahrzeuge nach acht Jahren verschrottet werden.

Das soll private Fahrende aus dem Geschäft treiben, da sich die Auflagen nur für gewerbsmäßige Fahrende lohnen sollen. Für Teilzeitfahrende ist das Geschäftsmodell zu kostenintensiv.

Der Platzhirsch Didi Chuxing überlegt nun, wie man mit der neuen Situation umgehen soll. Man fürchtet den Verlust von vielen Fahrenden und wirbt nun damit, das Auto dafür zu stellen. Weitere Überlegungen sind aber von Nöten.

So fürchtet man, dass sich diese Regeln negativ auf das Mobilitätskonzept auswirken. Derart könnte das Geschäftsmodell Ridesharing in China abgewürgt werden.

Quelle (englisch)

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