Rettungsroboter aus Dortmund

Diese Woche startete das Rettungsroboter-Zentrum in Dortmund, wo man Roboter auf den gefährlichen Einsatz vorbereiten wird.

Vergangenen Donnerstag nahm das Rettungsroboter-Zentrum seine Arbeit auf. Es entstand aus der Zusammenarbeit der Stadt Dortmund und der Feuerwehr. Die auf dem ehemaligen Industriegelände Phoenix-West trainierten Roboter sollen die Feuerwehr bei Hilfseinsätzen unterstützen.

Wo es für Menschen zu gefährlich ist, sollen Roboter die Rettungsarbeit vornehmen können. Das betrifft beispielsweise Räume mit starker Rauchentwicklung und in baufälligen Gebäuden.

Das Zentrum besteht aus Labors und einem Testgelände. Die Roboter sollen so konstruiert werden, dass sie gegen starke Hitzeentwicklung immun sind, dass sie gefährliche Stoffe erkennen und Blockaden beseitigen können. Zudem sollen die Roboter bei Hochwasser eingesetzt werden können. Derartige Roboter sollen in zwei Jahren bereitstehen und dann im Roboterzentrum getestet werden können.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit zwölf Millionen Euro, verteilt auf vier Jahre, gefördert. Danach sollen die Einnahmen aus der Vermarktung der Roboter generiert werden. Weitere Kooperationspartner sind die Universität in Lübeck, die Universität in Bonn, die Technische Universität Darmstadt, die Fachhochschule und Technische Universität Dortmund, das DFKI (Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) und diverse Fraunhofer Institute.

Die Forschenden in Lübeck übernehmen dabei die medizinischen Fähigkeiten der Roboter, in Bonn und in Darmstadt übernimmt man die Automatisierung der Roboter und die Löschsysteme stellen der Hersteller Minimax sowie die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen. Die Erkennung von Gefahrenstoffen kann auch per Drohne aus der Luft vorgenommen werden.

In den USA gab es vor drei Jahren einen groß angelegten Test mit Katastrophenroboter. Dabei hat sich das Team aus Südkorea, KAIST, durchgesetzt.

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