Renault EZ-POD & Projekt EVAPS in Paris-Saclay

Ein neues Gefährt aus der EZ-Reihe von Renault: EZ-POD. Ein Stadtfahrzeug mit Autonomie. Und in Paris-Saclay startet das Projekt EVAPS.

Ein weiteres Fahrzeug der EZ-Reihe wurde nun von Renault vorgestellt. Bisher gab es den Autonomen Lieferwagen EZ-PRO, das Robotertaxi EZ-GO und Autonomes Fahren in der Luxusvariante EZ-ULTIMO. Im April präsentierte der Hersteller den EZ-FLEX und nun kommt der Renault EZ-POD.

Renault EZ-POD

Renault EZ-POD

Das Fahrzeug ist für kurze Distanzen gedacht. Es fährt elektrisch qua Batterie und wird über die Technik zum Autonomen Fahren verfügen. Entsprechend des Einsatzortes, die Stadt, misst der EZ-POD nur drei Quadratmeter in der Fläche, womit man Personen und Waren transportieren kann.

Neben der Stadt ist der EZ-POD für Shopping-Zentren, Betriebsgelände, Fußverkehrszonen, Flughäfen oder größere Hotelanlagen gedacht. Sollte dabei eine Gruppe von Menschen transportiert werden, lassen sich mehrere EZ-PODs zu einem Konvoi zusammenschließen.

Das Fahrzeug wurde auf Basis des Renault Twizy und nach der Idee für den CityPod konzipiert und bietet in der Version Platz für zwei Personen. Diese sitzen diagonal gegenüber. Der Einstieg soll dank einer weiten Öffnung bequem möglich sein. Für den Warentransport – für die erste bzw. letzte Meile – gibt es eine Extra-Version. Dabei hat man sich das Konzept EZ-GO und EZ-PRO als Vorbild genommen.

Der EZ-POD fährt nur mit geringer Geschwindigkeit und verfügt daher lediglich über eine Kamera und einen Lidarsensor für die vorausliegende Strecke, sowie nach vorne und hinten jeweils Radarsensoren. Die Position wird auch durch GPS ermittelt, wofür zwei Antennen angebracht sind.

Außerdem hat Renault erst vor Kurzem sein Labor für Autonomes Fahren in Paris-Saclay eröffnet. Dort forscht man an solchen Konzepten. Außerdem will man in dem Teil von Paris Autonome E-Shuttles zu Testzwecken für die Öffentlichkeit bereitstellen. Neben drei Renault ZOE Cab-Prototypen wird dort auch ein iCrystal-Shuttle von Transdev und Lohr verkehren.

Das Projekt mit Namen EVAPS wird von der Regierung Frankreichs unterstützt. Zu den Partnern zählt Renault, Transdev, IRT SystemX, Vedecom und die Universität Paris-Saclay.

Pressemitteilung

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