(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({ google_ad_client: "ca-pub-3698567405749844", enable_page_level_ads: true });

Raum und Zeit beim Digitalen Straßenzwilling

Forschende der TU Dresden und der RWTH Aachen entwickeln einen mehrdimensionalen Ansatz eines digitalen Zwillings für die Straßenentwicklung.

Digitale Zwillinge erlauben eine bessere Planung und Entwicklung, da man an ihnen eventuelle Fehler oder Fehlplanungen schneller erkennen kann und damit diese Fehler erst gar nicht Realität werden lässt. Dem Konzept nimmt man sich auch beim Projekt der TU Dresden und der RWTH Aachen an: “Digitaler Zwilling Straße – Physikalisch-informatorische Abbildung des Systems Straße der Zukunft”.

Der Sonderforschungsbereich (SFB/TRR 339) sieht mehrere Dimensionen in Raum und Zeit vor. Es impliziert ein Fahrzeug, die Reifen und die Fahrbahn unter Einbeziehung der Art der Straßenbefestigung. Derart können alle Daten und deren Wechselspiel über die Straße in einem System betrachtet werden. Das interdisziplinäre Konzept kann aber auch für die Prognose und zur Steuerung herangezogen werden.

Das Forschungsprojekt ist dreigeteilt: In der ersten Phase konzipiert man die Teilmodelle, in der zweiten Phase werden sie mit passenden Schnittstellen zusammengesetzt und in Phase 3 entsteht qua Steuerungskomponente der Digitale Zwiling für die Analyse. Dabei sollen auch rechtliche und nachhaltige Aspekte integriert werden.

Das Projekt ist für vier Jahre angelegt und impliziert neben dem Fachbereich der Informatik beispielsweise auch das Bauingenieurwesen, die Philosophie, das Geodätisches Institut, das Institut für Kraffahrzeuge und das Institut für Straßenwesen.

Seite des Projekts an der TU Dresden

David Fluhr: Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de