Qcraft: Simulationsplattform für Autonomes Fahren

Das Startup Qcraft hat Millionen von US-Dollar eingesammelt, womit man die Simulationsplattform weiterentwickeln will.

Es gibt drei wichtige Testbereiche für das Autonome Fahren: in der realen Welt, auf Teststrecken und in der Simulation. Gerade die letzte Version wird immer wichtiger, denn sie spart Kosten und man kann wesentliche Elemente reproduzierend wieder und wieder testen.

Simulation

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Darauf hat sich das Startup Qcraft spezialisiert und dafür hat man nun viel Geld eingesammelt. Der genaue Betrag blieb offen, man sprach jedoch davon, dass es Dutzende Millionen sein sollen. Mit dem Geld will man die Simulationssoftware verbessern und weitere Szenarien generieren, die dem Testen des Autonomen Fahrens dienen.

Es gibt viele solcher Simulationen, zuletzt hat das MIT einen neuen Simulator dafür in Betrieb genommen. Auch viele andere Branchenbeteiligte nutzten die Technik. So hat Waymo angegeben zwar 20 Millionen Testmeilen in der Realität zurückgelegt zu haben, aber zig mal so viel in der Simulation. Auch das Startup Aurora setzt vor allem auf Simulationstests.

Die Software von Qcraft, so die eigene Aussage, soll der Konkurrenz überlegen sein. Dabei legt man den Schwerpunkt auf urbane Areale und präsentiert reale Strecke in der Simulation.

Das Startup hofft auf Kundschaft durch Branchenbeteiligte, die Robotertaxis, Autonome Lieferfahrzeuge für Lebensmittel und automatisierte Autos ab Stufe 3 herstellen und überprüfen möchten. Derzeit testet man zehn Fahrzeuge auf Level 4.

Das Unternehmen wurde erst vor einem Jahr von ehemaligen Waymo-Angestellten gegründet. Zur Belegschaft in Höhe von 130 Personen sind auch Ehemalige von Tesla, Uber, Ford, Nvidia und Facebook.

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