Projekt Ghosthunter – Geisterfahrende

Autobahn Berlin

Mit moderner Technik wollen Forschende verhindern, dass Menschen in die falsche Richtung fahren.

Diejenigen, die gegen die Fahrtrichtung auf der Autobahn fahren, nennt man Geisterfahrende. Immer wieder kommt es dabei zu Unfällen, die selten glimpflich ausgehen. Pro Jahr, so heise.de, kommen dabei 20 Menschen ums Leben.

Autobahn Berlin

Ein Projekt der Universität Stuttgart in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr-Universität in München, soll vor und die Geisterfahrenden selbst warnen. Derzeit stecke man noch in den Anfängen, doch will man aus Navigationsgeräten, Satelliten und Fahrzeugsensorik eine Methode zur Erkennung entwickeln, ob man in die richtige Richtung fährt.

Sobald eine Person identifiziert wurde, die in die falsche Richtung fährt, soll das Auto vibrieren und Warnsignale abgeben. Darüber hinaus soll auch der “Gegenverkehr” vor dem Falschfahrenden gewarnt werden.

Wenn das System funktionstüchtig ist, soll es Teil des eCalls werden, der ab 2018 in Europa zur Pflicht wird.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

Das könnte dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Für einen Kommentar braucht es einen Blick in die Datenschutz-Bestimmungen