Porsche investiert in TriEye

Nebel auf der Fahrbahn
Nebel auf der Fahrbahn

Der Sportwagenhersteller Porsche kauft sich bei dem israelischen Startup TriEye ein.

Der Hersteller Porsche interessiert sich für die Kurzwellen-Infrarot-Sensortechnologie von TriEye und hat sich bei dem Startup aus Israel eingekauft. Die Technologie ermöglicht es der Sensorik, auch bei schlechtem Wetter und in der Nacht Daten zu senden.

Nebel auf der Fahrbahn

Nebel auf der Fahrbahn

 

Insgesamt konnte das Unternehmen Finanzen in Höhe von 19 Millionen US-Dollar sammeln. Wie viel davon von Porsche stammt, wurde nicht bekannt. Jedoch bekommt man damit offenbar Zugang zu den zum Patent angemeldeten SWIR (kurzwelliges Infrarot) HD-Kameras. Der Clou ist, dass diese Kameras viel günstiger sind, als die bisherigen Systeme. Die Kameras sollen ab kommendem Jahr auf den Markt kommen.

Das Konzept ist auch für das Autonome Fahren von Bedeutung, denn es ermöglicht eine bessere Sicht bei Nebel und Regen. Auch bei staubigen Verhältnissen kann die Kamera den Kurs halten. Derart, so Porsche in seiner Mitteilung, könne man die nächste Generation von Assistenzsystemen und Autonomem Fahren angehen.

TriEye wurde erst 2017 gegründet und kann mit Nano-Optik, Künstlicher Intelligenz und Halbleitertechnologie punkten. Mit dem Geld will man die Belegschaft erhöhen und zusätzliche Produktionsmittel beschaffen. Neben Porsche ist u.a. auch Intel bei TriEye investiert.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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