Pony.ai testet in Peking

Das chinesische Startup Pony.ai hat eine Testerlaubnis für die chinesische Hauptstadt, Peking, erhalten.

Das Startup Pony.ai war das erste Unternehmen in China, das einen Autonomen Fahrservice anbot. Das war aber in der weitläufigen Gegend von Guangzhou. Nun schickt man sich an, die Tests in den stark befahrenen Straßen von Peking zu absolvieren.

Am Montag hat man die Lizenz für das Testen in Peking erhalten, wo schon andere Firmen ihre Tests vornehmen. Darunter auch beispielsweise der chinesische Internetgigant Baidu, aber auch BMW testet dort als erstes ausländisches Unternehmen.

Weitere beliebte Testregionen, respektive Testmöglichkeiten, befinden sich in Shanghai, Shenzhen oder in Chongqing. Auch dort benötigt man eine Lizenz, womit man die Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr testen kann. Zudem will China das größte Testzentrum der Welt bauen.

In Peking sind aber nicht alle Straßen für das Testen freigegeben, nur bestimmte Strecken sind dafür erlaubt. Insgesamt handelt es sich dabei um 33 Straßen, die insgesamt 105 Kilometer ausmachen. Sie sind abseits von dicht besiedelten Gebieten.

Die Grundbedingungen für eine Testlizenz, wie sie nun auch Pony.ai hat, sind 5.000 Testkilometer in abgeschlossenen Testarealen und eine Prüfung. Die Systeme müssen dabei überwacht werden und Informationen über die Position müssen gespeichert werden.

China hat erst vor kurzem eine Wende bezüglich der Testmöglichkeiten gemacht. Es war zwar davor erlaubt, doch verbot man es zwischenzeitlich. Nun darf man mit einer Lizenz die Straßen des Landes in gewissen Bereichen nutzen. Auch der Chef von Baidu wurde bei einer illegalen Fahrt zu der Zeit erwischt. Das Unternehmen macht immer wieder Schlagzeilen mit der Technik und hat mit seiner Plattform Apollo eine Reihe von Partnern gefunden.

Quelle (englisch)

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