Pony.ai & Bosch für die Wartung

Der Zulieferer Bosch kooperiert mit dem chinesischen Start-up Pony.ai für die Wartung dessen Flotte.

Pony.ai ist eines der vielversprechenden Start-ups aus China, die in den kommenden Jahren einen Robotertaxidienst auf die Beine stellen wollen. In fünf Jahren will man soweit sein, und in Kalifornien hat man bereits derartige Projekte angeleiert, wobei es auch um Lieferdienste geht. Zuletzt erhielt das Unternehmen die Erlaubnis Personen in China zu befördern.

Pony Lexus

Pony Lexus. Quelle: globenewswire.com

In Kooperation mit dem Zulieferer Bosch tüftelt man nun an einem gemeinsamen Wartungs- und Reparatursystem für die Flotte von Pony.ai. Dabei will man auf unabhängige Betreiber zurückgreifen, die sich im Netzwerk von Bosch tummeln. Dort sind 20.000 Standorte weltweit vermerkt. Über 1.000 Betriebe befinden sich in Nordamerika, wo Bosch jüngst mit Ford an der Automatisierung der Parkhäuser arbeitet.

Nicht nur wegen der Sensoren können die Fahrzeuge nicht in eine Waschanlage fahren und die vielen Hi-Tech-Geräte erfordern Fachwissen bei der Reparatur. Das entsprechende Pilotprojekt der beiden startete im Juli im Silicon Valley, wobei es um eine effiziente Lösung geht, wie das Magazin AutoNews berichtet. Damit will man die Flotte skalieren können, um das wirtschaftliche Potenzial auszuschöpfen.

Auch der Branchenprimus Waymo hat für die Wartung seiner Fahrzeuge einen Kooperationspartner gefunden: AutoNation. Pony.ai erhielt im Februar eine Finanzspritze von Toyota und kooperiert für einen Robotertaxidienst in Irvine im US-Bundesstaat Kalifornien mit Hyundai und Via.

David Fluhr

Ich schreibe seit 2011 über das Thema Autonomes & Vernetztes Fahren und berichte auch auf anderen Seiten, wie dem Smart Mobility Hub, darüber. Ich habe Sozialwissenschaften an der HU Berlin studiert und bin seit 2012 selbstständiger Journalist. Kontakt: mail@autonomes-fahren.de

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