Peloton: Eine Person steuert zwei Lkws

Das Unternehmen Peloton hat mit seinem Automated Following-System ein Konzept entwickelt, womit eine Person zwei Lkws steuern kann.

Peloton ist bereits durch sein Konvoi-Konzept bekannt geworden, das auch von sechs Unternehmen eingesetzt wird. Nun hat das US-amerikanische Unternehmen eine neue Entwicklung vorgestellt: das Automated Following-System. Das Konzept soll die Sicherheit erhöhen, die Spritverbrauch senken und dem Mangel an Fahrenden entgegen wirken.

Peloton Lkws.

Peloton Lkws. Quelle: Techcrunch

Für die Entwicklung holte sich Peloton Geld von bekannten Branchengrößen, darunter von Intel, Volvo oder BP Ventures. Das Ziel von Level 4 Automated Following ist die Verdoppelung der Produktivität der Fahrenden. Das Konzept hatte man gestern auf dem Automated Vehicle Symposium 2019 in Orlando vorgestellt.

Das Automated Following Konzept sieht vor, dass eine Person im Führungs-Lkw sitzt und diesen steuert. Per Vernetzung wird die Bedienung auf das Folgefahrzeug übertragen. Die Übertragung erfolgt so schnell, dass nur eine minimale Latenz entsteht. Der Führungs-Lkw ist mit einigen Sicherheitssystemen ausgestattet, wie der Kollisionswarnung oder der Autonomen Notbremse.

Derart kann man nicht nur die Produktivität der Fahrenden, sondern auch die Frachtmenge verdoppeln. Durch das Konvoi-Prinzip spart man, so das Unternehmen, sieben Prozent Sprit ein. Der Hersteller Daimler hat sein Konvoi-Konzept auf Eis gelegt, da das Aufschließen eines Lkws nach dem Ausscheren des mittleren Lkws die Spritersparnis auffrisst.

Quelle (englisch)

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