Oakland University & Finanzen von PlanetM | Autonome E-Shuttles

Autonomer E-Shuttles verschiedener Hersteller werden in Michigan verkehren. An der Oakland Universität und weiteren Standorten.

Die Bildungseinrichtung PlanetM im US-Bundesstaat Michigan finanziert verschiedene Pilotprojekte für Autonomes Fahren. So soll es beispielsweise bald Autonome E-Shuttles an der Oakland Universität geben. Das Geld geht an EasyMile in Kooperation mit dem Zulieferer Continental, Bedestrian, Hi-Ho Mobility, NAVENTIK und auch Nayya gehört zu den jüngsten Empfängern der PlanetM-Mobilitätszuschüsse.

EasyMile Shuttle EZ10 Continental

EasyMile Shuttle EZ10. Quelle: Continental

Für die Testprojekte haben sich das Keweenaw Research Center der Michigan Technological University (MTU) und Michigan Unmanned Aerial Systems Consortium (MUASC) zusammengefunden. Dabei geht es nicht nur um den Transport von Menschen, sondern auch beispielsweise um die Lieferung von Medikamenten.

Insgesamt spendiert PlanetM Gelder in Höhe von 440.000 US-Dollar und die Firmen sollen damit eine barrierefreie und kostenreduzierte Mobilität bereitstellen.

Ein Projekt betrifft das Krankenhaus Beaumont Health. Dazu wird Bedestrian in Kooperation mit Denso zwei Autonome Lieferfahrzeuge einsetzen. Das Projekt soll Ende des Jahres starten und Medikamente vom Apothekenlabor zum Krebszentrum transportieren. Die Fahrzeuge können per Sprache bedient werden, wobei ein Fahrzeug optional als Anhänger eingesetzt werden kann. Dennoch sind sie auch unabhängig voneinander einsetzbar, wobei das zweite Fahrzeug über eine Kühlung verfügt. Neben Arzneien können damit auch Lebensmittel geliefert werden. Der Dienst kann per App verfolgt werden und ist rund um die Uhr möglich.

Auf dem Campus der Universität stellt der französische Anbieter EasyMile in Verbindung mit dem Zulieferer Continental einen barrierefreien autonomen Shuttleservice zur Verfügung. Dafür stellt man 103.600 US-Dollar bereit. Das Shuttle agiert im Zusammenspiel mit einem Management- und Überwachungssystem. Dabei kommt eine RFID-Technologie zum Einsatz, die die Fahrzeuginspektion in Echtzeit ermöglicht.

Das Unternehmen Hi-Ho Mobility erhält 80.000 US-Dollar, wobei es ebenfalls um die Lieferung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln geht. Diese Lieferungen erfolgen in abgelegenen Gebieten in der  Battle Creek-Region. Dafür arbeitet man mit Aequitas Mobility Services (AMS) zusammen, die dort bereits aktiv sind.

Das deutsche Unternehmen NAVENTIK bekommt 75.000 US-Dollar für seine softwarebasierten GPS-Empfänger, der weitere Hardware unnötig macht. Die Technik der Positionsbestimmung soll mit Dataspeed angeboten werden und glänzt durch eine hohe Genauigkeit.

Der ebenfalls französische Anbieter von Autonomen E-Shuttles Navya arbeitet mit Bestmile, Flagstar Bank und IXR Mobility zusammen. Das Projekt wird mit 85.000 US-Dollar finanziert. Das Navya-Shuttle soll Menschen mit Behinderungen von A nach B bringen.

Schon seit Juni 2018 ist Derq in Grand Rapids aktiv, um dort die Sicherheit von schwachen Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen. Dabei kooperiert man mit RoadBotics, ein Unternehmen, das auf KI setzt, um die Analyse vorzunehmen.

Die Projekte von PlanetM entstehen auch in Zusammenarbeit mit dem American Center for Mobility (ACM), der M City an der Universität von Michigan und dem GM Mobility Research Center an der Kettering University. Weitere Partner sind das Keweenaw Research Center (KRC) an der Michigan Technological University (MTU) in Calumet und das Michigan Unmanned Aerial Systems Consortium (MUASC) in Alpena.

Für weitere Projekte kann man sich bei PlanetM bis zum 1. Juni bewerben.

Pressemitteilung von EasyMile

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