NXP und Kalray für Autonome Fahrplattform

Der Chiphersteller NXP und Kalray vereinbarten eine Kooperation für eine gemeinsame Plattform.

Die beiden Unternehmen NXP und Kalray haben ihre Anstrengungen im Bereich des Autonomen Fahrens zusammengelegt und eine strategische Partnerschaft vereinbart. Das Ziel war eine skalierbare und sichere Plattform für Autonomes Fahren, welche man auf der CES 2019 vorstellte.

Autonomous Connectivity

Autonomous Connectivity. Quelle: webcargo

NXP brachte in diese Ehe seine Palette an Assistenzsystemen und seine BlueBox ein, welche mit dem Zentralrechner von Kalray kombiniert wurden. Das Herzstück der Rechenkapazität sind die MPPA (Massively Parallel Processor Array)-Prozessoren. Diese eignen sich für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Die BlueBox von NXP ist eine embeddeed Plattform für das Autonome Fahren. Diese zeichnet sich auch durch einen geringen Stromverbrauch aus.

Bei der Entwicklung sieht man vor allem einen kurzfristigen Vorteil im Bereich der Leistung und der Sicherheit. Die neue Plattform ist für die Automatisierungslevel 2 und 3 geeignet und soll künftig für die höheren Level 4 und 5 umgestaltet werden. Darüber hinaus will man heutige Probleme in puncto Sicherheit beheben. Damit soll auch verlorenen gegangenes Vertrauen zurückgewonnen werden.

Die Vorstellung auf der CES 2019 basierte auf einem Prototypen von Apollo, die Plattform für Autonomes Fahren des chinesischen Internetkonzerns Baidu. Die Sicherheitsanforderungen der Plattform für beispielsweise die Routenfindung entsprechen ASIL-D und ASIL-B. ASIL-D stellt den höchsten erreichbaren Maßstab dar.

Weitere Vorteile der Kooperation sind, dass man sich offenen Standards öffnet, sowie die Skalierbarkeit der Produktion und der Rechenkapazität.

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