Nvidia fokussiert wieder Assistenzsysteme

Der Chiphersteller Nvidia will sich verstärkt der Assistenzsysteme annehmen, da Robotertaxis vorerst vom Tisch sind.

Vor Kurzem verkündete Daimler, dass man zunächst die Nutzfahrzeuge automatisieren will. PSA will voraussichtlich gar keine Privatautos mit Autonomer Fahrtechnik ausstatten und Volkswagen erklärte kürzlich, dass die Entwicklung sich wegen Corona um Jahre nach hinten verschiebt.

Nvidia Logo

Nvidia Logo

Der Enthusiasmus scheint verloren. Vor diesem Hintergrund änderte nun auch der Chipshersteller Nvidia seine Ausrichtung. Bisher konzentrierte man sich darauf, die Hardware-Anforderungen für das Autonome Fahren vorzubereiten. Doch nun will man sein Portfolio ändern.

Das Robotertaxi, so Nvidia, sei noch Jahre von der Massenfertigung entfernt, das habe auch schon vor der Corona-Krise gegolten. Der Markt für Assistenzsysteme sei aber ungebremst und dort werde man sich nun besser einbringen. Damit gehe man auf die derzeitigen Bedürfnisse der Autoindustrie ein. Die Technik könne man künftig für beide Herangehensweisen nutzen – für die Assistenzsysteme und die Zukunft in Form des Autonomen Fahrens.

Die neue Architektur kommt den Herstellern entgegen und spare Kosten und Aufwand ein. Damit kann man jeden Grad an Automatisierung abdecken und die Software dafür kann aktualisiert werden. Der Chip Orin spielt dabei eine gewichtige Rolle. Die Produktion ist für 2023 vorgesehen.

Preise wurden nicht mitgeteilt, aber dass die Chips Teil eines größeren Konzepts sein werden, welches über Sensoren verfügen wird. Abnehmer werden beispielsweise Continental, ZF Friedrichshafen oder Bosch sein.

Comments are closed.